1947 in Niederbayern geboren, lebe ich seit 1953 in Emmendingen. Im Alter von zwölf Jahren erwachte mein Interesse an abenteuerlicher, phantastischer Literatur. Durch diese meist trivialen Romane, zum Beispiel Heftreihen wie UTOPIA und TERRA, wurde meine bescheidene zeichnerische Aktivität in diese Richtung beeinflußt.
Meine ganze Bewunderung galt damals Burne Hogarth, dessen Tarzan ich mehr zufällig in die Hände bekam. Hansrudi Wäschers Nick beeinflußte mich durch die Qualität der Erzählweise und die Konstanz der Fortsetzungen. Nicht zu vergessen: Perry Rhodan faszinierte mich von Anfang an.
Als Autodidakt reinsten Wassers verschaffte ich mir im Lauf vieler Jahre das notwendige zeichen- und maltechnische Können, um selbst sowohl Gemälde als auch Illustrationen - heute sogar Comics - annähernd professionell zu gestalten.
Da ich für meine Arbeiten konventionelle Maltechniken bevorzuge - photographische Hilfsmittel und Airbrush lehne ich ab -, liegt es nahe, daß meine Vorbilder in der Phantastischen Malerei in den Reihen eines J. Allen St.John, Virgil Finlay und Frank Kelly Freas zu finden sind. Natürlich finde ich auch bei jüngeren Vertretern dieser Kunst reichlich Bildmaterial, das mir gefällt: Michael Whelan, V. di Fate, Josh Kirby und Paul Lehr, um nur einige zu nennen.
Allen gemein ist ein eigener Stil, ein unverwechselbarer Charakter. Insofern, nicht im Detail, sind mir diese Künstler Vorbild. Ich selbst habe die Absicht, Bilder eigener Prägung zu schaffen, also in der Tradition der Großen erkennbar zu bleiben.
An dieser Stelle sei mir noch zu bemerken erlaubt, daß nach meiner Überzeugung die Phantastische Malerei als zeitgenössische Kunst mehr beachtet und anerkannt werden sollte. Gemeinsam mit der Phantastischen Literatur reflektiert diese Malerei den Zeitgeist.
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