Klaus Günter Schimanski, bekannt auch unter dem Kürzel Smiley', wurde am 28.7.1959 in Wattenscheid geboren. Er ist ledig und wohnt in Bochum.
Wenn er nicht gerade mit einer neuen Graphik beschäftigt ist, photographiert und liest er gern z.B. Terry Pratchetts "Scheibenwelt", die Bücher von Philip José Farmer und Jack Vance - oder fährt mit dem Rad an der Ruhr entlang.
Als Klaus Mitte der 70er anfing, die SF-Serie "Perry Rhodan" zu lesen, begeisterte er sich so sehr für die phantastischen Cover dieser und anderer Reihen, dass in ihm der Wunsch erwachte, auch solche Bilder zu malen. Nachdem er zuvor schon immer ein wenig ohne wirkliches Interesse gezeichnet hatte, fing er nun an, sich richtig' mit diesem Metier zu befassen, wie er selbst sagt. Er kam etwas ab von Farbe und konzentrierte sich auf Tusche, wobei er einen klaren, dem Comic ähnlichen Stil entwickelte, ohne jedoch konkrete Vorbilder zu haben. Tatsächlich hat er an Comics immer noch kein größeres Interesse, schaut sich aber gern die Bildbände von Frank Frazetta, Luis Royo, Esteban Maroto, Vincente Segrelles und vergleichbarer Künstler an. Um 1979 schickte Klaus einige seiner Bilder an die "Perry-Rhodan"-LKS, die dort abgedruckt wurden. Daraufhin meldeten sich mehrere Fanzine-Herausgeber, so dass weitere Publikationen folgten. "Allerdings war es auch schon damals nicht viel. Ein Vielzeichner' bin ich nie gewesen und auch heute bin ich für eine kommerzielle Ausnutzung meiner Arbeit viel zu langsam", bedauert er. Vorübergehend trat er der "Free-cooperation of young Artists" bei. 1982 begann Klaus Graphik-Design zu studieren. Sein Interesse, für Fanzines zu arbeiten, sank nebenbei auf den Nullpunkt, und aus Desinteresse warf er sogar seine alten Zeichnungen fort. Er konzentrierte sich auf sein Studium und entwarf lediglich Bilder, die er hierfür verwenden konnte, wobei viele seiner SF-Motive den Dozenten nicht künstlerisch genug waren. Nach Abschluss seines Studiums mit dem Diplom im Sommer 1988 arbeitete Klaus bis 1992 in einer kleinen Dortmunder Werbeagentur. Gegenwärtig ist er in einem Bochumer Krankenhaus als Gaphiker angestellt. Plötzlich erwachte seine Lust zu zeichnen erneut. Wieder sandte er einige Entwürfe an die "PR"-LKS: Gucky und Icho Tolot als Weihnachtsmänner (Bild bekommt Gerry, um es an der Stelle einzublenden vielleicht weiß er oder sonst jemand sogar das Heft dazu ...) erschienen in allen drei Auflagen der Hefte als Weihnachtsgruß 1994 der Redaktion. Erneut folgten die Kontaktaufnahmen begeisterter Fanzine-Herausgeber, und Klaus trat dem PRBCBS bei, wo er noch immer Mitglied ist. Zum Zeichnen benutzt Klaus glattes Reinzeichenpapier und Zeichenfedern. Er bekennt, dass er meist recht viel an den Entwürfen radiert, so dass dieses teure Papier ratsam ist, weil es weniger aufraut als preiswertere Materialien. Alternativ benutzt er für die Vorzeichnung auch normales Schreibmaschinenpapier, von dem das Motiv mit Hilfe eines provisorischen Leuchttischs auf das andere Blatt gepaust wird. Die handgemalten und gerenderten, d.h. vom PC berechneten, Teile, fügt Klaus in einem Photobearbeitungsprogramm zusammen. Das Resultat wird anschließend ein wenig retuschiert. Seine Bilder haben, so Klaus, keine bestimmte Aussage, sondern sollen gefallen: "... ich bin ein Zeichner ohne jegliche Aussage", erklärt er mit einem Grinsen. Aber manchmal nervt es ihn ein wenig, wenn Betrachter frauenfeindliche Inhalte in seine Arbeiten interpretieren. "Solche Kritiken", sagt er, "hätte man natürlich nicht, wenn man nur Raumschiffe zeichnen würde ..." Konkrete Wünsche oder Pläne für die Zukunft hat er im Moment nicht, sondern ist recht zufrieden, wie alles läuft. Kontakt: sam.smiley@cityweb.de |